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Erb Pius

Naturnahe-Wachtelzucht

Kalktaren

9534 Gähwil  Tel.071-931 41 33

Logo Wachtelzucht

Artgerechte Wachtelhaltung

Die Wachtel ist ein Bodenbrüter, bewegt sich meistens nur am Boden. Sie fliegt nur bei Angst und Gefahr, hüpft hingegen leicht20-30 cm. Es ist daher zu empfehlen, Futter- und Wassergeschirr ca. 12-15 cm über dem Boden auf einem Böcklein anzubringen, sonst ist gerne das Futter/Wasser mit Einstreu verunreinigt.

Die gut belichteten Volieren sind 140 cm lang, 80 cm breit und mindestens 50 cm hoch. Sie haben eine Trennwand mit einem Durchschlupf von 8 cm Durchmesser und bieten Platz für 8 Legewachteln. Die weiche Einstreu (vorzugsweise Dinkelspreu) soll ca. 5 cm dick sein.

Um den Tieren eine artgerechte Haltung zu bieten, empfiehlt sich in der Voliere einen Baumstrunk oder einen Zweg anzubringen. Darunter erfolgt häufig die Eiablage und die Tiere geniessen den nötigen Schutz.

Die Haltung ist relativ einfach und stellt in der Praxis keine nennenserten Schwierigkeiten.

Damit das Federkleid gesund bleibt, sollte der Staub an der Volierenoberfläche regelmässig entfernt werden. Dazu genügt ein feuchter Lappen.

Es versteht sich von selbst, dass zwei- oder mehrstöckige Volieren einer tiergerechten Haltung widersprechen, es entsteht sonst ein stetiger Staubkegel und die Tiere leiden unter Atemnot und Stress.

 

Zucht

Die Befruchtungsrate bei den Wachteln schwankt zwischen 50 und 80%. Sie hängt vom Geschlechtsverhältnis und besonders vom Alter der Zuchthähne ab. Optimale Ergebnisse liefert das Verhältnis 5:1. In der Regel begnügt man sich jedoch mit 1 Hahn und 5 Hennen, wobei meistens die Zuchthähne nach 6 Monaten nicht mehr voll zuchtfähig sind.

Um eine gesunde, inzuchtfreie Zucht zu gewährleisten, braucht es eine gute Auswahl der Tiere. Ohne Fremd-Tiere darf mit den Nachkommen nicht mehr weiter gezüchtet werden. Inzucht bedeutet teilweise Deformierung der Glieder, verhaltensgestörte Tiere, Kurzlebigkeit und Tierquälerei.

Die Brutzeit dauert 16 bis 17 Tage. Die hummelförmigen Küken sind, im Gegensatz zu älteren Tieren, sehr temperaturempfindlich. Mann beginnt am ersten Tag mit 38°C, senkt die Temperatur täglich um 1°C und endet bei 24°C.

Die Aufzucht erfordert vom Züchter besondere Aufmerksamkeit. Die richtige Wärme, genügend Frischluft und peinliche Sauberkeit sind Voraussetzung zum Heranwachsen von munteren, gesunden Tieren.

 

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